blauelakritze

Gabi's weblog

5. August 2018
von Gabi.
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…endlich raus!

Heu­te war “küh­le­res” Wet­ter (…also alles unter 30°C) ange­sagt — und so habe ich beschlos­sen, end­lich mal wie­der etwas drau­ßen zu unter­neh­men. Um kurz nach 9 habe ich dann mein Rad aus dem Kel­ler geholt, mei­ne Sachen drauf­ge­packt und bin los­ge­ra­delt. Ehr­lich gesagt hat­te ich bei der Abfahrt kei­nen Plan, wohin es gehen soll­te… also ein­fach so drauf los!

Natür­lich — wie kann es anders sein? — bin ich mal wie­der ent­lang der Niers gera­delt. Dies­mal aber fluss­auf­wärts, in Rich­tung Wick­rath­berg und Wan­lo. Auf “mei­ner” Bank an der Niers habe ich dann eine klei­ne Pau­se eingelegt.

Etwas stut­zig mach­te mich dann der vie­le Mod­der rund um die Wei­den am Ufer der Niers: Wie kann hier so viel Mat­sche sein, wenn es doch wochen­lang nicht gereg­net hat?

Und über­haupt: So viel Was­ser im Flüss­chen! Naja, ehr­lich gesagt wuss­te ich des Rät­sels Lösung schon — ein paar hun­dert Meter wei­te, ver­steckt im Gebüsch, plät­schert munter…

…ein net­ter klei­ner Spring­brun­nen! Gespons­ort von Rhein­braun, ähm sor­ry: RWE power! Grund­was­ser, das rund um den rie­si­gen Tage­bau abge­pumpt wird, spru­delt hier unschul­dig (und gut ver­steckt!) wie­der in die Niers — der ansons­ten wohl schon lan­ge die Pus­te — bes­ser: das Was­ser — aus­ge­gan­gen wäre.

 

Dann woll­te ich eigen­lich schau­en, wie nah ich an den Tage­bau kom­me und bin Rich­tung Bor­s­che­mich (…was es ja schon nicht mehr gibt!) gera­delt. Die vie­len Warn- und Ver­bots­schil­der haben mich dann aber doch davon abge­hal­ten, wei­ter in Rich­tung Gru­ben­rand zu fah­ren. Also umge­dreht und Rich­tung Key­en­berg gera­delt. An der Key­en­ber­ger Kir­che kam ich auf die lus­ti­ge Idee, mal den Rad­rou­ten-Weg­wei­sern zu fol­gen. Wo ich wohl auskomme?

Unver­hofft bin ich schließ­lich irgend­wo im Gebüsch gelan­det, der Rad­weg war ziem­lich zuge­wu­chert. Als das Gewu­cher sich lich­te­te, ent­deck­te ich zu mei­ner Rech­ten ein klei­nes Rinn­sal und einen voll­kom­men aus­ge­trock­ne­ten Ententeich.

Da war sie ja wie­der, die Niers! Hier war ich noch nie — schon bald lan­de­te ich in Kuckum. Da war es also — das Ende der Niers.. oder, wenn man will, ihr Anfang. In Kuckum (oder bes­ser gesagt: in Unter­west­rich) wird wird Was­ser in den Wei­her des Zours­ho­fes ein­ge­lei­tet — und dar­aus “ent­springt” dann die klei­ne Niers.

Auf einer Info­ta­fel fin­de ich inter­es­san­te Infor­ma­tio­nen: Jähr­lich wer­den etwa 4 Mil­lio­nen Kubik­me­ter Was­ser an ver­schie­de­nen Stel­len in die Niers ein­ge­lei­tet. Die­se Men­ge ent­spricht dem Trink­was­ser­ver­brauch von etwa 86 000 Per­so­nen pro Jahr in Deutschland.

Ein ziem­lich beknack­ter Grund ver­an­lass­te mich an die­ser Stel­le mei­ne Rück­fahrt nach Wick­rath anzu­tre­ten: Die klei­nen Zahn­rä­der mei­ner Ket­ten­schal­tung quietsch­ten beim Fah­ren der­ma­ßen, dass ich total ent­nervt war. Also auf kür­zes­tem Wege zurück nach Hause.

Auf dem Heim­weg bin ich dann noch an einem inter­es­san­ten Punkt vor­bei gekom­men: Dem Was­ser­werk in Wan­lo. Aber dar­über schrei­be ich einen eige­nen Beitrag!

1. August 2018
von Gabi.
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Achtung! Baustelle!

Nach lan­ger, lan­ger Pau­se bin ich nun end­lich wie­der auf “Blau­ela­krit­ze” aktiv! Nicht nur ich bin umge­zo­gen, son­dern auch mein Web­log — auch wenn man es zunächst viel­leicht gar nicht bemerkt. Rein äußer­lich gibt es einen neu­en Look, aber auch “hin­ter den Kulis­sen” war viel los. Das Blog war ursprüng­lich auf Seren­di­pi­ty erstellt wor­den — das war vor fünf, sechs Jah­ren! Jetzt läuft es unter Wor­d­Press. Außer­dem wird es auf einem ande­ren Ser­ver gehos­tet — die Umzugs­pla­cke­rei hat­te Admin‑V… Dan­ke für Dei­ne Hilfe!

Lei­der sind etli­che alte Bei­trä­ge im Zuge der Bau­stel­len­ar­bei­ten ver­lo­ren gegan­gen. Von vie­len Bei­trä­gen muss­te ich mich tren­nen, denn es ist eine zeit­rau­ben­de Arbeit, die Fotos kor­rekt zuzu­ord­nen und ein­zu­fü­gen und die Bei­trä­ge zu formatieren.

Momen­tan (Stand: August 2018) sind eini­ge alte Bei­trä­ge zu sehen, die noch nicht über­ar­bei­tet sind — d.h. man sieht noch die ins Lee­re lau­fen­den Links zu den Fotos. Bit­te ent­schul­digt das — ich bin dabei, die­se Lücken zu fül­len. Außer­dem bemü­he ich mich, aktu­el­le Bei­trä­ge zu ver­fas­sen. Das dau­ert eine Wei­le, denn ich bin mit all den vie­len Mög­lich­kei­ten, die Wor­d­Press bie­tet, noch lan­ge nicht vertraut!

So oder so — ich freue mich sehr, dass Du den Weg zu mei­nem Blog gefun­den hast! Ich hof­fe, Du schaust hin und wie­der mal vor­bei und hast Spaß beim Lesen. Ich freue mich auch über Kommentare!

22. Oktober 2013
von Gabi.
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Mal wieder in… Zeeland!

mid9Nach­dem ich mich recht spon­ti für die Herbst­fe­ri­en noch in “De Ban­jaard” (Kamperland/​Zeeland) ein­quar­tiert habe, möch­te ich hier aber nicht mit den übli­chen Pan­ora­ma­fo­tos vom Meer auf­war­ten — obwohl ich natür­lich wel­che gemacht habe! :o)
Ges­tern waren wir in Mid­del­burg. Eigent­lich woll­te ich zum Dra­chen­la­den, um mal zu schau­en ob es dort eine net­te Lenk­mat­te gibt, die mir gefällt. Aber als wir nach län­ge­rer Kur­ve­rei durch die Stadt dann end­lich vor dem Haus “Damp­lein 9” stan­den, blink­te uns dort schon das “gesloten”-Schild ent­ge­gen. Jammer!
Naja, dann sind wir eben so ein wenig durch die schö­ne Stadt getip­pelt, haben (voll tou­rimä­ßig!) Post­kar­ten gekauft und ich habe (eben­falls voll tou­rimä­ßig…) mei­ne Kame­ra raus­ge­holt und wie wild fotografiert.
Irgend­wie ragen über­all in der Stadt alte Tür­me, Türm­chen oder Stu­fen­gie­bel in den Him­mel. Wenn man Glück hat fin­det man auch die dazu gehö­ren­de Kirche.

mid2So sind wir also in der ehe­ma­li­gen Abtei­kir­che in Mid­del­burg gelan­det. Eher zufäl­lig, aber schon beeindruckend.
Um 1100 wur­de die Abtei gegrün­det durch Prä­mons­tra­ten­ser, die aus Ant­wer­pen hier­her kamen. Ich fin­de es immer fas­zi­nie­rend mir aus­zu­ma­len, mit wel­chen ein­fa­chen Mit­teln und unter wel­chen Anstren­gun­gen die Men­schen damals die­ses Bau­werk erreich­tet haben! Das ist schon irre, fin­de ich! (…okay, irre ist viel­leicht nicht das rich­ti­ge Wort, aber egal!).

mid7Etwas ver­wir­rend fand ich, dass sich im Inne­ren der “Abdi­j­kerk” zwei durch Mau­ern und eine Art “Durch­gangs­hal­le” getrenn­te Kir­chen befin­den: Die “Koor­kerk” (der ehe­ma­li­ge Mönch­schor) und die “Nieu­we Kerk”. Wobei nur die “Koor­kerk” irgend­wie noch nach Kir­che aus­sieht (mit Bän­ken, Kan­zel und so etwas wie einem Altar). In der “Koor­kerk” hängt auch die­se etwas eigen­tüm­lich anmu­ten­de Orgel,

Der mäch­ti­ge Turm der Kir­che ist 90,5 Meter hoch und wur­de im 14. Jh. an die Süd­wand der Abtei­kir­che ange­baut. Hoch­ge­klet­tert sind wir nicht, war lei­der auch “ges­lo­ten”… ;o)
Im zwei­ten Welt­krieg wur­de der Gebäu­de­kom­plex durch einen Brand nach einem deut­schen Bom­bar­de­ment (Mai 1940) schwer beschä­digt — aber anschlie­ßend in heu­ti­gem Zustand wie­der aufgebaut.

mid5Beson­des schön fin­de ich ja immer die Kreuz­gän­ge. Auch die­se Abtei hat natür­lich einen, und Besu­cher kön­nen da sogar rein. Im Hof des Kreuz­gangs ist ein schö­ner klei­ner Kräu­ter­gar­ten ange­legt, mit sym­me­tri­schen Bee­ten und Buchs­baum­he­cken. In der Mit­te steht ein Brunnen.
mid6Ich mag die Atmo­sphä­re in den Kreuz­gän­gen. Die­ser hier ist “geschlos­sen”, mit hohen Fens­tern und trotz­dem ein wenig “däm­me­rig”. Umso schö­ner ist das Licht, das aus den goti­schen Fens­tern in den Kreuz­gang dringt. Viel­leicht kön­nen die Fotos ja ein wenig von die­ser Atmo­sphä­re wiedergeben…

Soooo schön…

9. Februar 2013 von Gabi. | Keine Kommentare

..war ges­tern der Son­nen­un­ter­gang hier am Meer! Für sie­ben Minu­ten tol­les Licht — das muss man ausnutzen!

Also Nase in den Wind und Fin­ger an den Auslöser!

Dan­ke an Mari­on für die schö­nen Fotos.

Diese Galerie enthält 4 Bilder

8. Februar 2013
von Gabi.
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Jaaaaa — endlich wieder in Oostkapelle!

Tja, Leu­te… es ist mal wie­der so weit: mich hat’s wie­der nach Oost­ka­pel­le verschlagen!palme
Eine gan­ze Woche Urlaub an der Nord­see — heel lekker!

Bei der Ankunft gegen 14 Uhr war der Him­mel blit­ze­blau und hin und wie­der gab’s ein klei­nes Wölk­chen. Also mal schnell ab zum Strand, dem Meer “hal­lo!” sagen.
pommes

Die Feri­en­häu­ser hier im Ort sind nur spär­lich belegt. Soll mir recht sein, je weni­ger Betrieb umso bes­ser. Pom­mes gab’s schon — im “Piraat” natür­lich. Mit Magen­be­schwer­den aller­dings nicht so wirk­lich zu empfehlen…
Ich nut­ze die Gele­gen­heit, mal wie­der etwas in mei­nem Blog zu schrei­ben. Und ein paar mei­ner genia­len Star-Foto­gra­fien zur Schau zu stel­len… grinsel
Lei­der hat unser Ein­kaufs­trupp kein Grolsch muschelnmit­ge­bracht, son­dern nur Hei­ne­ken in Mini-Fla­schen… Ist aber auch egal…
Mor­gen oder über­mor­gen wer­de ich mal eine klei­ne Bird-Watching-Tour machen. Ich habe aber lei­der nur mei­ne “klei­ne” Kame­ra dabei, so dass ihr auf tol­le Fotos wahr­schein­lich ver­zich­ten müsst ;o)
So, jetzt mal Schluss — jetzt wird gezockt! (Heck­meck, wer’s kennt!)

21. Januar 2013
von Gabi.
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Qual der Wahl?

Vor eini­ger Zeit habe ich nun hier in mei­nem Blog die Kate­go­rie “ex libris” eröffnet.
Und seit­dem grüb­le ich, wel­ches mei­ner vie­len (Lieblings)Bücher ich hier zuerst vor­stel­len soll. Über­haupt — ich will hier kein(e) Reich-Rani­cki, Kara­sek oder Hei­den­reich wer­den, es geht ein­fach um Bücher, die mir gut gefallen.
Dann kommt das zwei­te Pro­blem: Was schreib’ ich über das Buch mei­ner Wahl? Dass es mir ein­fach so gut gefal­len hat? Dass es so ein schö­nes Titel­bild hat? Dass der Klap­pen­text wirk­lich anrüh­rend ist? Alles Klimbim.
Ich habe in den letz­ten Wochen viel gele­sen — gott­sei­dank, es klappt wie­der mit mei­ner Kon­zen­tra­ti­on, und mei­ne Augen machen auch wie­der mit. Die meis­ten Bücher waren Thril­ler oder Kri­mis, etwas für die Span­nung eher, weni­ger lite­ra­ri­scher Hoch­ge­nuss (…wobei es ja durch­aus auch AutorIn­nen gibt, die bei­des zu ver­bin­den wis­sen). Von man­chen weiß ich nichts mehr, ande­re sind mir gut im Gedächt­nis geblie­ben. Für den Anfang habe ich zwei Bücher ausgewählt:

halbeslebencov“Mehr als nur ein hal­bes Leben” von Lisa Geno­va und
c_hq_diegrube“Die Gru­be” von Ingrid Bachér.

 

 

In “Mehr als nur ein hal­bes Leben” ist Sarah die Prot­ago­nis­tin, eine Kar­rie­re­frau mit smar­tem Ehe­mann, Haus, Hund und drei Kin­dern: Lucy, Char­lie und der klei­ne Linus. Erfolg­reich, immer auf Zack und immer in Zeit­not. Bis zu dem Tag, an dem sie mit vol­ler Geschwin­dig­keit auf der Land­stra­ße in ein Stau­en­de rast…
Okay, jetzt erwar­tet ihr bestimmt, dass es tra­gisch-kit­schig-melo­dra­ma­tisch wei­ter­geht — so à la: “Dann war nichts mehr wie zuvor…”
Nun gut, so ist es eigent­lich auch: Sarah erwacht im Kran­ken­haus­bett, geblen­det vom wei­ßen Neon­licht und mit einem Schlauch im Mund. Acht Tage nach dem Auto­un­fall. Das ist auf Sei­te 81. Sie weiß wie sie heißt, wo sie wohnt, wie alt sie ist und dass sie drei Kin­der und einen net­ten Ehe­mann hat. Doch ziem­lich bald merkt sie auch, dass etwas ganz und gar nicht stimmt:irgendwie scheint es von allem kei­ne lin­ke Sei­te mehr zu geben. Kein Mes­ser links neben dem Tel­ler. Kei­ne Scho­ko­so­ße links auf dem Des­sert. Kei­ne lin­ke Hand, kein lin­kes Bein.
Sicher könnt ihr euch vor­stel­len, mit wel­chen Pro­ble­men sich Sarah in der fol­gen­den Zeit kon­fron­tiert sieht. Das will ich hier auch gar nicht alles ver­ra­ten… gesagt sei nur: Sie kämpft sich mit Aus­dau­er und Mut zurück ins Leben. In ein Leben, das kom­plett anders ist als das, das sie zuvor geführt hat.

Ein­fühl­sam, mit viel Humor und wenig pathe­tisch und ohne den typisch ame­ri­ka­ni­schen “Zucker­guss” beschreibt Lisa Geno­va Sarahs Weg. Trotz vie­ler Rück­schlä­ge und Ent­täu­schun­gen lässt sie sich nicht beir­ren. Sie trau­ert nicht um das, was sie nicht mehr kann — statt des­sen ent­deckt sie neue, unge­ah­te Mög­lich­kei­ten, die in ihr stecken.
Genau das ist es, was mich an die­sem Buch berührt hat: Da bekommt ein Mensch echt eine vol­le Ladung auf den Deckel — aber anstatt sich zu ver­krie­chen und sich zu bemit­lei­den geht er offen­siv und krea­tiv mit den Gege­ben­hei­ten um. Ent­deckt und for­dert sein Poten­zi­al. Lernt, dass Leben auch anders gehen kann — lang­sa­mer, bewuss­ter, stil­ler viel­leicht, manch­mal eben auch unfrei­wil­lig lang­sa­mer. Aber immer mit “mehr”, das auf den ers­ten Blick viel­leicht gar nicht zu erken­nen ist.

21. Januar 2013
von Gabi.
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Hallo Welt!

tubenOb ihr’s glaubt oder nicht: Mich gibt’s noch!
Zuge­ge­ben — ich bin etwas, naja wie soll ich sagen — blog­faul in den letz­ten Mona­ten. Dabei gäbe es doch etli­ches zu berichten.
Heu­te stel­le ich mal ein paar Bil­der ein. Ich habe näm­lich neben einer neu­en Kame­ra (…über die ich ja auch schon seit Mona­ten etwas hier schrei­ben woll­te!) neu­er­dings auch ein Wacom-Gra­fik­ta­blett. Geburts­tags­ge­schenk, sozusagen.
Was um alles in der Welt macht frau wie ich mit so ’nem Gra­fik­teil? Na, logo: digi­tal kunst­wer­ken, was sonst!?
gooseAlso — jetzt mal ganz seri­ös: Ich habe mir das Gerät gekauft, um Skiz­zen, Zeich­nun­gen, Comics und sowas digi­tal erstel­len zu kön­nen. Neben­bei kann die mit­ge­lie­fer­te Soft­ware aber noch gaaaa­anz gaaaa­anz vie­le ande­re Sachen… und die sind fast noch krea­ti­ver, als mit Stift und Tablett zu zeichnen.

tabletten2Ich fin­de gera­de die Kom­bi­na­ti­on inter­es­sant, aus Fotos, die ich sel­ber auf­ge­nom­men habe (zum gro­ßen Teil noch mit mei­ner “alten” G11) sol­che digi­ta­len Male­rei­en zu machen. Abends sit­ze ich dann ger­ne am Com­pu­ter und tobe mich krea­tiv aus — und das ganz ohne Gekleck­se, undich­te Farb­tu­ben oder umge­kipp­te Pin­sel­wä­scher! Gran­di­os! (…nun gut, ehr­lich: Das krea­ti­ve Cha­os und Getüm­mel beim “ech­ten” Malen kann auch das tolls­te Tablett nicht ersetzen!)
Bis­lang habe ich das immer an mei­nem neu­en Lap­top gemacht, aber heu­te habe ich mal mei­nen Müf­fel ange­schmis­sen (ein stink­nor­ma­ler Desk­top-PC). Er scheint mit Corel Pain­ter und Pho­to­shop aller­dings schon etwas über­for­dert zu sein — und das, obwohl er noch fast! neu ist und eigent­lich ein ganz flot­tes und gut aus­ge­stat­te­tes Kerl­chen… (okay, okay… on-board-Gra­fik… da muss ich wohl Ein­schrän­kun­gen hinnehmen!).
So, und bevor ich jetzt vom Hölz­ken auf­fet Stöcksken kom­me, mache ich mal schluss hier und plat­zie­re noch ein paar Kunstwerke.

3. Dezember 2012
von Gabi.
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Amsel zum Frühstück

Heu­te früh wur­de ich Zeu­gin eines dra­ma­ti­schen Vor­falls — wäh­rend ich noch halb ver­schla­fen auf dem Bal­kon weil­te (…um nach den Kanin­chen zu schau­en, ihr versteht…).

494099_web_R_K_by_uschidreiucker_pixelio.deGro­ßes Gera­schel und Gemen­ge im Gebüsch vor dem Haus. Eine Amsel ergreift laut zeternd die Flucht. Aber da ist noch ein ande­res Tier… eine Katze?
Momen­te spä­ter kommt dann ein blau­grau­es Etwas aus dem Gestrüpp. Ein Raub­vo­gel? Naja, zumin­dest beschirmt das Viech irgend­et­was mit sei­nen Flü­geln — ganz nach Raub­vo­gel­art. Das bemit­lei­dens­wer­te Wesen in den Fän­gen des Jägers war wohl Frau Amsel… die heu­te nicht schnell genug war, um dem Greif­vo­gel zu entkommen.
Puh — naja, das ist die Natur. Ich gehe davon aus, dass der Raub­vo­gel ein Sper­ber war — viel­leicht “wohnt” er auf dem nahen Fried­hof. Fas­zi­nie­rend — aber auch ein biss­chen traurig.
Das Bild ist übri­gens von pixelio.de — hier liegt (noch) kein Schnee — und zeigt einen Sper­ber auf der Jagd nach sei­ner Lieb­lings­spei­se: Sing­vö­geln (wie z.B. Amseln). Da ist doch ein Fut­ter­häus­chen echt sowas wie ein Sper­ber-Mäckes, oder? ;o)

11. September 2012
von Gabi.
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Bücherwurm

buch2Eine neue Kate­go­rie taucht heu­te in mei­nem Blog auf: “Ex libris”.
Nein, nein — ich bin nicht unter die Latei­ner gegan­gen! Macht euch also kei­ne Sor­gen! ;o)

 
buch1Da ich in letz­ter Zeit sehr viel lese und weni­ger drau­ßen unter­wegs bin, habe ich die­se Kate­go­rie neu ein­ge­stellt. Ich möch­te hier eini­ge der Bücher vor­stel­len, die ich gut fin­de und ger­ne gele­sen habe. Natür­lich bin ich auch gespannt dar­auf, was ihr dazu denkt: Viel­leicht habt ihr ja das ein oder ande­re Buch auch gele­sen. Dann wür­de ich mich über einen Kom­men­tar von euch sehr freuen!

21. April 2012
von Gabi.
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quer geflötet

flu2Eigent­lich… also: Eigent­lich woll­te ich die­sen Bei­trag ja schon laaaan­ge geschrie­ben haben!
Eigent­lich soll­te er direkt nach mei­nem Bericht aus der “Muziek­cen­tra­le” kom­men… aber dann gab’s erst ein­mal eine ziem­lich lan­ge Sen­de­pau­se hier in mei­nem Blog…
Nun bin ich schon seit mehr als einem Jahr stol­ze und begeis­ter­te Besit­ze­rin einer neu­en Quer­flö­te. Mei­ne alte Flö­te, die ich vflu6or etwa 25 Jah­ren (…ich weiß es ehr­lich gesagt nicht mehr so ganz genau!) bekom­men habe, ist doch schon sehr in die Jah­re gekom­men. Natür­lich wur­de sie im Lau­fe ihres lan­gen Flö­ten­le­bens mehr­fach in der Werk­statt eines kun­di­gen Instru­men­ten­bau­ers über­holt und gewar­tet. Aber nach einem Vier­tel­jahr­hun­dert nagt eben auch der Zahn der Zeit an der fei­nen Mecha­nik der Querflöte.
Seit eini­ger Zeit spie­le ich wie­der regel­mä­ßig — nicht zuletzt, seit ich das Ensem­ble “flö­tis­si­mo!” für mich ent­deckt habe, in dem ich jetzt jede Woche flö­te. Eine neue Quer­flö­te zu kau­fen wäre mir ja noch vor drei, vier Jah­ren nie­mals in den Sinn gekom­men. Aber vor einem Jahr dann habe ich den Gedan­ken “Och, eine neue Flö­te wäre bestimmt auch rich­tig toll!” dann in die Tat umgesetzt.

Mei­ne alte Flö­te war ein Instru­ment von Pearl, einem japa­ni­schen Her­stel­ler. Damals — also als ich mich in der Hoch-Zeit mei­ner Flö­ten­küns­te befand — war das schon eine gute und nicht ganz “bil­li­ge” Wahl für ein Schü­ler­ins­tu­ment. Und auch heu­te bie­tet Pearl sehr gute Flö­ten für jeden Geschmack (und für fast jeden Geld­beu­tel) an. So war ich eigent­lich sicher, dass auch mei­ne neue Flö­te eine von Pearl sein sollte.
Nun ja, da wur­de ich spä­tes­tens im “Euro­pean Flu­te Cent­re” von Adams eines bes­se­ren belehrt. Dass es vie­le Instru­men­te zum Aus­pro­bie­ren gab, habe ich euch ja schon erzählt. Damals war die Ent­schei­dung gar nicht so ein­fach — aber heu­te weiß ich, dass es abso­lut rich­tig war und ich mich für die idea­le Quer­flö­te ent­schie­den habe.

Sonare_logo“Sona­ré” — die­sen Namen kann­te ich ehr­lich gesagt bis zu die­sem Zeit­punkt gar nicht. Im Inter­net habe ich mich dann erst­mal schlau gemacht: Sona­ré ist qua­si ein Able­ger der ame­ri­ka­ni­schen Edel­flö­ten­ma­nu­fak­tur Ver­ne Q. Powell — aller­dings mit für “serious inter­me­dia­te flu­tists” erschwing­li­chen Preisen.
flu4So kommt “mei­ne Neue” also zu einem voll­sil­ber­nen Kopf­stück aus der Powell-Signa­tu­re-Rei­he. Der “Rest” ist dann “made in USA” und von Sona­ré. Aber nun genug der Fachsimpelei.
Nach­dem ich also im bereits aus­führ­lich beschrie­be­nen Musik­ge­schäft etwas mehr als (m)ein Monats­ge­halt gelas­sen hat­te, durf­te ich die Quer­flö­te dann mein Eigen nennen.
Schnell ist mir klar gewor­den, dass die­ses Instru­ment wirk­lich sein Geld wert ist: die Töne spre­chen klar und kräf­tig an, die Mecha­nik “läuft” und ist feder­leicht im Spiel. Der kräf­ti­ge aber kei­nes­falls zu har­te Klang der Flö­te ist echt ein Traum!
Natür­lich liegt es auch an der Kon­di­ti­on und der guten Übung des Flö­tis­ten — aber selbst nach lan­ger, lan­ger Übungs­pau­se gelingt es mir, wirk­lich schö­ne und run­de Töne in (fast!) allen Ton­la­gen zu spielen.
flu1Im Gegen­satz zu mei­ner alten Pearl-Flö­te hat mei­ne neue Flö­te Ring­klap­pen. Das bedeu­tet, dass die Klap­pen, auf denen Fin­ger ruhen (ja klar, es gibt auch Klap­pen, auf denen kein Fin­ger ruht) mit einem Loch ver­se­hen sind. Drückt man die Klap­pe, so dich­tet der ent­spre­chen­de Fin­ger das Loch ab und der Ton erklingt. Ein­fach gesagt — aber in der Pra­xis gar nicht so leicht! 25 Jah­re hat­te ich mit geschlos­se­nen Klap­pen musi­ziert — und jetzt das! Oft pas­siert es näm­lich, dass die Fin­ger­kup­pe doch nicht opti­mal (=dicht!) auf der Klap­pe liegt — und dann gibt’s eher einen “Heu­ler” als einen ange­neh­men Ton, weil die Luft doch noch durch die kleins­ten Rit­zen entweicht.

Glück­li­cher­wei­se gibt es aber die­se win­zi­gen und über­aus nütz­li­chen Sili­kon­st­op­fen, die die Ring­klap­pen ver­schlie­ßen! Die habe ich anfangs immer rein­ge­tan und nach und nach her­aus­ge­holt, so dass erst ein Fin­ger, dann zwei, dann drei die offe­nen Klap­pen ordent­lich abde­cken. Mitt­ler­wei­le gelingt mir das ganz gut — nur beim lin­ken Ring­fin­ger gibt’s oft noch Ärger… naja, war­um habe ich auch so kur­ze Finger?
h_fussMei­ne Flö­te hat kei­nen h‑Fuß. Vie­le Flö­ten­mo­del­le haben dies jedoch zur Aus­wahl. H‑Fuß bedeu­tet, dass das Flö­ten­rohr etwas län­ger ist, mehr Klap­pen hat und man anstatt “nur” bis zum c1 dann noch tie­fer zum h1 kommt. Auf der Gra­fik seht ihr, wie solch ein ver­län­ger­tes End­stück der Flö­te aussieht.

VQP

Falls ihr Lust habt, euch mal auf der wun­der­schö­nen Web­sei­te von Powell-Sona­ré umzuschauen:
Der Link ver­birgt sich hin­ter der Gra­fik. Es erklingt übri­gens auch tol­le Flötenmusik!